Anlass HGV-Landquart – Kandidatur Olympia 2016: Chance oder Zwängerei?

Bereits am 12. Februar 2017 stehen die nächsten Abstimmungen an. In Graubünden wird über den Beschluss des Grossen Rates betreffend Gewährung eines Verpflichtungskredits von brutto 25 Millionen Franken für die Kandidatur um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 abgestimmt.

In diesem Zusammenhang hat der Handels- und Gewerbeverein Landquart und Umgebung zusammen mit den Parteien BDP, CVP, FDP und SVP eine Veranstaltung organisiert.

Am Mittwoch, 11. Januar 2017 findet diese um 19.00 Uhr im Forum im Ried in Landquart statt. Der Titel lautet: Kandidatur Olympia 2016: Chance oder Zwängerei?
Die Details können Sie der Einladung entnehmen.

Einladung HGV

Die CVP Graubünden hat bereits an ihrer Delegiertenversammlung vom 26. Oktober 2016 in Untervaz die JA-Parole zu dieser Abstimmung gefasst.

Folgend erhalten Sie einen Auszug aus der entsprechenden Medienmitteilung der CVP Graubünden: „Ein klares JA kam von den CVP-Delegierten zu den Olympischen Winterspielen 2026, über deren Verpflichtungskredit von 26 Millionen Franken die Bündner Stimmberechtigten im Februar 2017 abstimmen werden. Grossrat Remo Cavegn (CVP, Bonaduz) machte einleitend klar, dass sich das Umfeld seit der letzten Abstimmung massiv verändert habe: «Die Auswirkungen der Zweitwohnungsinitiative werden immer spürbarer, der starke Franken setzt dem Tourismus zu, die Wasserkraft leidet und das IOC hat die Agenda 2020 beschlossen.» Die olympischen Winterspiele müssen zudem nachhaltig ausgestaltet, das Budget ausgeglichen und die Organisation dezentral sein. Es gebe nur wenige temporäre Bauten und neue Infrastrukturen würden zur Standortentwicklung passen. Die Austragungsorte seien deshalb unter anderem auf St. Moritz, Davos, Flims/Laax, Lenzerheide, Chur, Einsiedeln und Zürich verteilt. Dies wiederspiegle die Vielfalt der Schweiz zwischen urbanen Zentren und alpinen Regionen. Olympia sei eine einmalige Chance zur Modernisierung der Dienstleistungsbereiche, Anschlüssen an den öffentlichen Verkehr und den Ausbau von Breitband- und Mobilfunknetzen. Letztlich appellierte Remo Cavegn an den Olympischen Geist und Stefan Engler fragte: «Wo sollen Olympische Winterspiele denn noch stattfinden, wenn nicht bei uns, einem Kanton mit hoher Wintersport-Tradition?».“ Freuen Sie sich auf eine spannende Veranstaltung.

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